Frauenförderung in der Informatik
"Sonderfall Schweiz"
Nicht nur in Amerika, sondern auch in den Mittelmeerländern, z.B. in Italien, ist der Frauenanteil in den Informatikberufen ausgeglichen, d.h. bei 40% und mehr. In Deutschland ist er tiefer, aber in keinem hochentwickelten Land ist der Frauenanteil in Informatikberufen so tief wie in der Schweiz.
Wieso?
Da spielen Traditionen oder Vorurteile mit ("Technikerberufe sind nichts für Mädchen", "Da sitzt man sicher den ganzen Tag vor dem Bildschirm"), aber auch mangelndes Interesse oder Selbstvertrauen seitens der Frauen.
Tatsache ist aber: Frauen haben in der Informatik beste Chancen!
- Unsere Wirtschaft, welche unter Informatikermangel leidet, würde gerne mehr Informatikerinnen einstellen und zwar sowohl kurz- als auch langfristig.
- Informatikberufe bedeuten nicht "nur Technik", sondern in der Mehrzahl auch vielfältige, intensive, menschliche Kontakte (z.B. in Projektarbeit, Problemanalyse oder Ausbildung).
- Gerade in Informatikberufen kann Frauenanliegen (Teilzeitarbeit, Familienpause) sehr gut entsprochen werden.
- Viele Frauen, die einen Informatikberuf ausüben, fühlen sich darin ausgesprochen wohl.
Am besten informieren Sie sich direkt bei Schulen, Berufsberatungen oder Personalverantwortlichen von Firmen, über die Chancen von Frauen in Informatikberufen!
Einige Links zum Thema "Frauen und Informatik":
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